3D Moscheen

 

Ahmet Hamdi Akseki Moschee

Die Ahmet Hamdi Akseki Moschee an der Bilkent-Kreuzung auf der Eskişehir Straße grenzt mit dem dem Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) an. Der Grundstein für die Moschee wurde in 2008 gelegt. Genannt wurde die Moschee nach dem 3. Diyanet-Vorsitzenden Ahmet Hamdi Akseki, der von 1887 bis 1951 das Amt inne hatte. Die Moschee wurde am Freitag dem 19. April 2013 dem Gebet eröffnet.

Der Gebäudekomplex der Moschee weist eine 80.000 m2 große Fläche, die überdacht ist und eine 20.618 m2 große Aula und einen 11.087 m2 großen Garten auf.  

In der Moschee, in der mindestens 5.000 Menschen ihr Gebet verrichten können, diente die anatolisch-seldschukische Architektur als Vorbild. Der Seldschuken-Stern wurde mit acht oder zehn Pfeilern an diversen Stellen verwendet.

Die Hauptkuppel mit einem Durchmesser von 33 Metern stützt auf vier Pfeilern und ist eine der größten Kuppeln in der Türkei. 

Die Moschee weist insgesamt sechs Tore mit einem Doppelflügel auf. Davon befinden sich zwei an der Nordfront und jeweils zwei an der Ost- sowie Westfront. Außerdem befindet sich unterhalb der Moschee ein dreistöckiges Parkhaus, von dem mit vier Treppenhäusern und sechs Aufzügen das Innere der Moschee erreicht werden kann. Ferner kann man vom 1. Erdgeschoss mit Rolltreppen und drei Aufzügen die Aula der Moschee erreichen.  

Die Ahmet Hamdi Akseki Moschee weist vier Minaretten mit einer Höhe von 66 Metern auf, die im Grundriss einen achtseitigen Stern aufweisen. 

Die Kanzel und der Altar sind mit Perlmutt verziert. Die Kalligraphie-Verzierungen wurden von dem Kalligraphen Hüseyin Kutlu verwirklicht.  

Das Zentrum der Kuppel ist mit der Ash-Shams Sure (1-7) verziert. In diesen Versen macht Allah auf die Sonne, den Mond, auf den Tag, die Nacht, auf die Erde und auf den Himmel sowie auf jeden Atem, auf dem ein Schwur abgelegt werden soll, aufmerksam. Am Versbeginn steht das „waw“, dass beim Ablegen eines Schwurs verwendet wird.  

Die acht Verzierungen in der Celi Sülüs Schriftart der Tesbih Verse verleihen der Moschee eine ganz besondere Schönheit. 

Außerdem sind Verse und Hadithen zur „Asmaʾu ’llahi ’l-ḥusna“ sowie die 99 schönen Namen im Celi Sülüs Stil an der Kuppel zu sehen. 

An den Bögen an allen vier Seiten der Moschee sind vierzig Hadithen wieder im Celi Sülüs Stil zu bewundern. Das Kronentor im nördlichen Flügel der Moschee ist fünf Meter und die Seitentore im Osten und Westen sind 3,35 Meter hoch. Sie wurden mit der „Kündekâri”-Technik, also ohne die Verwendung von Nägeln und Klebstoff, aus massivem Holz angefertigt.

 

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Sultanahmet Moschee

Die Sultanahmet Moschee ist anhand der blauen Fayancen, auch unter dem Namen „Blaue Moschee” bekannt. Die Moschee im Istanbuler Stadtteil Sultanahmet wurde von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und beherbergt eine Medresse, Koranschule, Sibyan-Schule (Grundschule), Türbe, einen Arasta-Basar, Geschäfte, ein Hamam, Krankenhaus, eine Armenküche und drei Brunnen.

Sie wurde zwischen den Jahren 1609 und 1617 vom Architekt Sedefkar Mehmed Ağa erbaut und ist die einzige Sultan-Moschee der Türkei mit sechs Minaretten. 

Warum die Moschee sechs Minaretten hat: 

  • Einer Erzählung nach, weil Ahmet I. der sechste Padischah nach der Eroberung Istanbuls ist
  • Einer anderen Erzählung nach, sollte sie eine Moschee in Mekka mit sieben Minaretten nicht überbieten.

In einer dritten Überlieferung heißt es;

„Der Padischah jener Zeiten Ahmet I. wollte eine Moschee aus goldenen Minaretten, aber das Gold, dass verwendet werden sollte, sprang das Budget des Padischahs bei weitem. Daraufhin hieß es, angeblich habe Archiketkt Sedefkar Mehmet Ağa den Befehl falsch verstanden und statt Gold (altın) das Wort sechs (altı) verstanden. Das Ergebnis war eine Moschee mit sechs Minaretten.

 

Neue Moschee

Die Valide Moschee befindet sich in der Kreiststadt Eminönü auf dem gleichnamigen Platz neben dem Ägyptischen Basar…

Diese Moschee umfasst den Ägyptischen Basar, eine Sıbyan-Schule (Grundschule), Koranschule, einen Brunnen, eine Türbe und das Hünkar Pavillon und ist das schönste Beispiel der Sultan-Moscheen, die das Silouhett Istanbuls vervollständigt.

Der Bau der Moschee wurde von der Mutter von Sultan Mehmed III. und der Frau von Sultan Murad III. Safiye Sultan in Auftrag gegeben. In 1597 befasste sich Architekt Davud Ağa mit dem Bau der Moschee, aber in 1598 übernahm Dalgıç Ahmed Ağa diese Aufgabe. Mit der Thronbesteigung von Sultan Ahmed I. kam es in 1603 zum Baustopp der Moschee. In 1661 wurde der Bau unter Hatice Turhan Sultan, der Mutter von Sultan Mehmed IV., fortgesetzt. Nach einer Pause von 66 Jahren setzte Mustafa Ağa, der Oberarchitekt jener Zeiten, den Bau fort und stellte sie während der Herrschaftszeit von Mehmed IV. in 1663 fertig.

 

Pertevniyal Valide Sultan Moschee

Die Pertevniyal Valide Sultan Moschee in Fatih-Aksaray an einer Kreuzung wurde von der Frau von Sultan Mahmut II. und der Mutter von Sultan Abdülaziz in Auftrag gegeben.

Die Moschee wurde zwischen den Jahren 1869 und 1871 errichtet.

Architekt ist der Italiener Montani.

Die Moschee wurde als ein Gebäudekomplex entworfen, dass ein Observatorium (Muvakkithane), einen Brunnen, eine Bibliothek, Türbe und Schule umfasst. Die zwei Minaretten mit einem Minarettenring stehen ein wenig abseits der Moschee und knüpfen an ein Zusatzgebäude an.

Bei der historische Moschee wurde im Vergleich zu anderen Moscheen in Istanbul sehr großzügig mit Verzierungen umgegangen. An ihr können wir den Einfluss der westlichen Architektur und eine Synthese mit den Verzierungstechniken des 16. und 17. Jhd. erkennen. Zugleich hebt sich die Moschee mit ihren Goldverzierungen, mit dem dominierenden Blau, der Kalligraphiekunst und mit der architektonischen Ästhetik von anderen ab. Die Wände der Innen- und Außenfassade der Moschee ist mit Marmor verlegt, auf der Motive und Schriftzüge abgebildet sind. Die Gebetsnische (Mihrab) und Kanzel (Minbar) indessen sind sehr schlicht.   

 

 

Şehzadebaşı Moschee

Die Şehzadebaşı Moschee liegt in Eminönü in dem Stadtteil, der nach ihr benannt wurde. In dem Gebäudekomplex der Moschee befindet sich eine Medrese, Sıbyan-Schule (Grundschule), Druckerei, ein Stall, ein Kerwansarai, Oberservatorium (Muvakkithane) und mehrere Türben…

Die Moschee wurde für den in jungen Jahren verstorbenen Sohn von Sultan Süleyman dem Gesetzgeber Shahzade Mehmet von Architekt Sinan errichtet.

Der große Architekt während der Zeit von Sultan Süleyman dem Gesetzgeber und der Blütezeit des Osmanischen Reiches Sinan schloss den Bau der Şehzade Moschee und dem Gebäudekomplex in vier Jahren zwischen 1544 und 1548 ab. Der große Sinan soll in ein paar darauffolgenden Jahren mal gesagt haben, „Die Şehzade Moschee ist mein Lehrlingsstück, die Süleymaniye Moschee Gesellenstück und die Selimiye Moschee in Edirne mein Meisterstück“. So stellt die Şehzade Moschee die erste Stufe seines Genies als Architekt dar.

Die Kuppel von 18,42 Metern lehnt sich an vier Halbkuppeln. Die Shadirvan-Aula weist zwölf Säulen und 16 Kuppeln auf. Sie hat zwei Minaretten mit jeweils zwei Minarettenringen.

Die Hazire (Grabbau) der Moschee weist sieben Türben auf. Diese sind die Shahzade Mehmed Türbe, die Türbe von Großvezir Rüstem Paşa, die Shahzade Mahmud Türbe, die Fatma Hanım Türbe, die Hatice Sultan Türbe, die Türbe von Damat Bosnalı Ibrahim Paşa Türbe und die Destari Mustafa Pasa Türbe.       

 

Fatih Moschee

Die Fatih Moschee und ihr Gebäudekomplex ist die erste Sultan-Moschee, die nach der Eroberung Istanbuls in dem Stadtviertel Fatih erbaut wurde.

Die Fatih Moschee wurde von Sultan Mehmed dem Eroberer in dem Stadtviertel Fatih in Auftrag gegeben. Mit ihrem Bau wurde in 1467 begonnen und drei Jahre später in 1470 wurde sie fertiggestellt. Da die Moschee bei einem Erdbeben in 1766 schwer beschädigt wurde, ließ Sultan Mustafa III. zwischen 1767 und 1771 sie von Mehmed Tahir Ağa restaurieren.

Der Fatih Moschee kommt neben der Üç Şerefeli Moschee in Edirne sowie der Beyazıt und Süleymaniye Moschee in der türkischen Moscheearchitektur ein wichtiger Platz zu.

Das wichtigste Merkmal der Fatih Moschee ist es, dass sie „mitten im Zentrum eines großen Gebäudekomplexes“ errichtet wurde. Von der Größe her belegt sie nach der Hagia Sophia den zweiten Platz. Ihr Architekt ist Sinaüddin Yusuf bin Abdullah, der auch unter dem Namen Atik Sinan (Azatlı Sinan) bekannt ist.  

 

Beyazıt Moschee

Die Beyazıt Moschee befindet sich versträut auf dem Beyazıt Platz in dem gleichnamigen Stadtteil. Sie wurde von Sultan Beyazid II. in Auftrag gegeben. Ihr Bau dauerte von 1500 bis 1505 an.

Die Beyazid Moschee ist das erste Beispiel des klassisch-osmanischen Stils. Das Gebäudekomplex der Moschee umfasst eine Medrese, ein Hamam, Kerwansarai, eine Armenküche, Druckerei und eine Sıbyan-Schule (Grundschule). Es liegen keine eindeutigen Angaben über den Architekten der Moschee vor, aber Architekt Hayreddin und Architekt Kemaleddin kommen in die nähere Auswahl. Bei jüngsten Studien trat jedoch der Name Yakupşah bin Sultanşah in den Fordergrund.

In der Richtung der Qibla befinden sich auf einer leerstehenden Fläche der Moschee einige Türben, darunter die Türbe von Sultan Bayezid II., seiner Tochter Selçuk Hatun und  die Türbe des Architekten während der Periode des Tanzimat Erlasses Mustafa Reşid Paşa.   

 

Rüstempaşa Moschee

Die Rüstempaşa Moschee liegt in Tahtakale in der Nähe des Ägyptischen Basars in dem Hasırcılar Basar… Sie ist eine der wichtigsten Bauwerke, die die Silhouette Istanbuls prägen.

Der Auftraggeber der Moschee war Großwesir Rüstem Paşa (gestorb. 1561). Der Schwiegersohn von Sultan Süleyman dem Gesetzgeber ist auch dafür bekannt, mehrere Bauwerken in verschiedenen Teilen des Osmanischen Reichs in Auftrag gegeben zu haben. Die Moschee ist ein berühmtes Bauwerk von Architekt Sinan. Nach dem Tod von Rüstem Pascha wurde sie von Mihrimah Sultan fertiggestellt.

Die Rüstem Pasa Moschee ist für ihre Lage in der Stadt, für ihren Platz innerhalb der Sinan Moscheen und für ihre schöne Fayencen-Kunst bekannt. Vor allem die Fayencen mit Tulpen-Motiven gelten als die erfolgreichsten Beispiele der osmanischen Fayencen-Kunst. 

Die Moschee wurde bei einem Brand in 1660 und bei einem Erdbeben in 1776 schwer beschädigt. Die Kuppel und die Minarette, die bei dem Erbeben zerstört wurden, wurden später erneuert. Das Generaldirektorat für Stiftung ließ die Moschee in 1960-1961, 1964-1969 reparieren. Zwischen den Jahren 1992 bis 1995 wurde sie erneut einer umfangreichen Restauration unterzogen.  

 

 

Nurosmaniye Moschee

Die Nurosmaniye Moschee ist eine große und schöne Moschee, die in Eminönü in einem nach ihr benannten Stadtteil zwischen Çemberlitaş, Kapalıçarşı (Großer Basar) und Çağaloğlu liegt… Von den zwei Toren ihres Außenhofs öffnet sich eine zum Großen Basar und das andere zu Çemberlitaş.

Die Moschee, die das erste und größte Bauwerk der türkischen Barock-Architektur ist, bietet auch mit ihrem halbkreisförmigen Innenhof ohne Shadirvan, mit ihrer Gebetsnische (Mihrab), welche sich von anderen Moscheen unterscheidet, mit ihrer riesigen auf zwölf Säulen errichteten Kuppel mit einem Durchmesser von 26 Meter, mit ihren anmutigen Minaretten, mit ihren schönen Kalligraphien, ihren seltenen Handschriften und mit ihrer Bibliothek was für das Auge.

Der Bau der Nurosmaniye Moschee wurde während der Zeit von Sultan Mahmud I. in 1748 begonnen. Nach dessen Tod wurde der Bau unter Sultan Osman III. fortgesetzt und in 1755 abgeschlossen. Die Aufschriften der Moschee tragen jene Zeiten in unsere Gegenwart. Die Moschee, die „Nur-ı Osmani” genannt wurde, was die Bedeutung hat „Das Licht der Osmanen”, ist auch unter dem Namen Osmaniye Moschee bekannt. Der Architekt der Moschee ist Mustafa Ağa und sein Geselle ist Simon.  

 

Mihrimah Sultan Moschee

Das Gebäudekomplex der Mihrimah Sultan Moschee wurde offensichtlich von Sultan Süleyman dem Gesetzgeber für seine Tochter Mihrimah Sultan in Auftrag gegeben. Mit dem Bau wurde in den 1540’er Jahren begonnen und laut Aufschriften der Moschee in 954 (1547) abgeschlossen. Die Moschee stellt nachdem Architekt Sinan Oberarchitekt wurde die erste wichtige Baugruppe dar, die gleichzeitig mit dem Şehzade Gebäudekomplex begonnen wurde. Der Komplex bietet eine Moschee, Medrese, Sıbyan-Schule (Grundschule), Armenküche, ein Wasserweg neben dem Han, Brunnen, Kammern und Toiletten und andere Räumlichkeiten. Allerdings wurde das Gebäudekomplex in späteren Zeiten um zwei Türben und offenbar um ein Doppel- Hamam, um ein Schlösschen aus Holz und um ein Observatorium (Muvakkithane) erweitert. Aber mit der Zeit wurden das Oberservatorium (Muvakkithane), die Armenküche, das Han und das Schlösschen aufgelöst. Das Doppel-Hamam, das vor kurzem noch seine Dienste anbot, wurde nach einer Restauration in ein Geschäft umgewandelt und verlor damit seine alte Funktion. Das Dach über den Versammlungsort für Nachzügler (son cemaat yeri) knüpft mit einer Verlängerung an den Shadirvan an. Dieser führt indessen die schöne Steinverarbeitung jener Zeiten vor Augen. Hier wurden Wasserwege errichtet und von den Quellen in Bağlarbaşı und Icadiye eine Wasserversorgung gewährleistet. Eine von diesen Wasserwegen, von denen eine die heutige Cumhuriyet Straße und die andere nördlich von Sultantepe und entlang dem Paşaliman  entlang verlaufend das Gebäudekomplex erreichen, wurde vermutlich in 1092 (1681) dem Mihrimah Sultan Brunnen zugeleitet. Mihr-i Mah bedeutet Sonne und Mond.   

 

Ortaköy Moschee

Die Büyük Mecidiye Moschee ist unter dem Volk auch unter dem Namen Ortaköy Moschee bekannt. Die Moschee im Neobarock-Stil am Bosporus befindet sich in Beşiktaş im Stadtteil Ortaköy.

Sultan Abdülmecit beauftragte den Architekten Nigosğos Balyan in 1853 mit dem Bau der Moschee. Die anmutige Moschee wurde im Stil des Barocks gehalten. Sie liegt an einer Stelle am Bosporus ohnesgleichen. Wie bei allen Sultan-Moscheen weist sie eine Harim und Sultan-Bereich auf. Die großen und hohen Fenster lassen das wechselhafte Licht des Bospurus in die Moschee.

Die Moschee hat zwei Minaretten mit jeweils einem Minarettenring. Die Wände bestehen aus weißem Stein. Die Kuppel ist mit rosa Mosaiken verziert. Die Mihrab besteht aus Mosaiken und Marmor, die Mimbar indessen ist mit Porphyr und Marmor verarbeitet und weist feine Handarbeit auf.

 

Kılıç Ali Paşa Moschee

Kılıç Ali Paşa beauftragte Architekt Sinan in 1581 mit dem Bau dem Kılıç Ali Paşa Gebäudekomplex auf dem Tophane Platz. Der Komplex beherbergt eine Moshcee, Türbe, ein Brunne, Medrese und ein Hamam.

Die Moschee in dem Gebäudekomplex befindet sich mitten in einem Hof. Die Außenmauerdes Hofes haben bei den Straßenbauarbeiten in 1956 ihre Bedeutung verloren, so dass die Mauer ein Stück nach innen verlegt wurde. Der Son cemaat yeri (Versammlungsort für Nachzügler) der Moschee ist mit fünf Kuppeln überdacht. Außerdem ist von allen drei Seiten mit einem Wetterdach aus Blei  umgeben. Die Moschee mit einem rechteckigen Grundriss wird von einer Kuppel mit einem Durchmesser von 12.70 Meter überdacht, die Zentral angelegt ist. Unter der Kuppel sind Fenster angebracht und ihr Gewicht wird von Pendentifen in vier Ecken getragen. Die Moschee, die als eine entwickelte Form der architektonischen Ästhetik der Hagia Sophia betrachtet wird, ist mit Fayancen aus Iznik aus dem 16. Jhd. verziert. In der Mosche sind unter 24 Kuppeln Fenster angebracht, deren Gesamtzahl 147 beträgt. Außerdem wurde der Leuchtturm aus dem 16. Jhd. der zur Beleutung der Moschee diente, in 1948 in das Istanbul Marinemuseum gebracht. Die Minarette mit einem Minarettenring wurde während der Restauration im 19. Jhd. mit Verzierungen im Barock-Stil angebracht.

Die Türbe der Kılıç Ali Paşa Moschee auf der Seite des Meer hat einen sechseckigen Grundtundriss und gehört Kılıç Ali Paşa. Ein weiteres Bauwerk an der Küste ist die Medrese mit einem quadratischen Grundriss und 18 Gemächern. Der Hamam des Gebäudekomplexes indessen liegt auf der rechten Seite der Moschee und ist ein Gebäude mit einer Kuppel. Auch die Brunnen auf den Hofwänden gehören dem Gebäudekomplex an. 

 

Şemsipaşa Moschee

Die Şemsi Paşa Moschee befindet sich auf der gleichnamigen Straße in dem gleichnamigen Viertel an der Küste. Der Hof der Moschee hat zwei Türen. Von denen öffnet sich eine zum Meer und die andere zu einem Park, wo früher die Tekel-Gebäude waren. Auf den Toren sind keine Inschriften zu sehen. An den Hofmausern sind klassische Metallgitter mit Fenstern angebracht. Wenn der Hof der Moschee von der Seite der Tekel-Gebäude betreten wird, dann ist auf der rechten Seite ein kleines Hazire (Grab) und auf der linken Seite ein Platz, wo die rituelle Waschung vorgenommen werden kann. In nördliche und östliche Richtung befindet sich auf dem Hof die Medrese in ‘L’-Form. Die Moschee wurde in 988 (1580) von Architekt Sinan erbaut. Sie weist einen quadratförmigen Grundriss und ihre Kuppel ist mit Blei überdacht. Die steht auf acht Rahmen, von denen vier in den Ecken ausgerichtet sind und von den Seiten mit Halbkuppeln gestützt werden. Der Son cemaat yeri (Versammlungsort für Nachzügler) und rechts von ihm ist ein Portikus, der von zehn Marmorsäulen getragen wird. Der Dach des Portikus ist flach. Auf dem bogenförmigen Haupteingang der Moschee stehen folgende vier Zeilen: Şemsi Paşa ließ die Moschee bauen. Möge er in den Himmel kommen. Die historischen Verse geben nach der Konsonantenschrift das Jahr 988 an. Aber Nev'izâde Atâî Efendi der zwischen 991 und 1046 (1583-1636) lebte schickte an Şakaik-i Nu'maniye eine Handschrift. "980 (1572) hududunda Üsküdar'da Şemsi Paşa'nın cami-i şeriŞ ve darü'l-hadis ve hankâhı tamam olundukta ibtida bunlar muhaddis ve müfessir ve zaviyedar olmuş idi" dediğine göre 988 tarihi yanlış olmalıdır. Auf der rechten Seite dieses Tors, dessen Bogen aus weißen und roten Marmor besteht, befindet sich der Minaretten-Eingang. Diese kleine Gebetsstätte hat im unteren und oberen Fenster, von denen die oberen mit Glasmalerei verziert sind. Die Moschee sieht bezaubernd aus. Sie hat eine Halbkuppel und die Gebetsnische (Mihrab) hate eine Stalaktiten-Überdachung. Die Kanzel wurde im Nachhinein gebaut und ist aus Holz. Das Innere der Moschee wird von Fayencen und feinen Malkünsten dominiert. Auf der linken Seite der Türbe ist an ein Fenster die ein Blick auf die Moschee hat ein eisernes Gitter angebracht. Auf beiden Seiten dieses großen Fensters befinden sich Schubladen in der Wand. In der Mitte der Kuppel und ein wenig unterhalb steht ein Koranspruch geschrieben. Die Minarette auf der rechten Seite Moschee ist wie die Gebetshaus aus Stein und der untere Teil des Minaretten-Balkons erinnert als Verzierung an Stalaktiten. Die Minarette steht ein wenig vor dem Son cemaat yeri (Versammlungsort für Nachzügler) und sitz auf dem Hauptgebäude der Moschee an einer Ecke angebracht.

   

 

Hacı Bayram-ı Veli Moschee

Die Hacı Bayram-ı Veli Moschee wurde zwei Jahre vor dem Tod von Hacı Bayram-ı Veli  831 (1427-1428) gebaut. Sie wurde mehrfach restauriert und es liegen keine Angaben über ihren ursprünglichen Architekten vor.

Die Moschee, deren unterer Teil aus Stein, die Wände aus Ziegelsteinen und das Dach aus Ziegeln besteht, weist einen länglichen rechteckigen Grundriss in Nord-Süd-Richtung auf. Der Erdgeschoss misst 437 Quadratmeter und obere Etage 263 Quadratmeter. Südlich der Moschee liegt die Hacı Bayram-ı Veli Türbe und im Osten der Augustus Tempel. An der Ost-Front der Moschee befindet sich ein kleines Tor mit einem Bogen. Nördlich im unteren Teil dieses Tors befindet sich der Versammlungsort für Nachzügler (son cemaat yeri), wo sich ein weiteres Tor dem Askeseraum (Çilehane) öffnet. Der westliche Flügel der Moschee ist zweifelsohne die interessanteste Seite. Diese Front wurde zu früher einmal als Versammlungsort für Nachzügler geplant (son cemaat yeri), aber später die Wände zugebaut und als Seitenschiff verwendet. Auf der westlichen Front der Moschee sind zwei Stufen, auf der einen befindet sich der Außensaal (Harime) und auf der südlichen Seite der zweiten ein Bogen auf dessen rechten und linken Seite eine Inschrift zu finden ist. Beide Inschriften, die eine auf Arabisch die andere auf Türkisch, geben über die Restauration in 1714 Informationen.