Wir haben uns von Saraçoğlu, der bei einem rassistischen Angriff in Deutschland ums Leben kam, verabschiedet

Wir haben uns von Saraçoğlu, der bei einem rassistischen Angriff in Deutschland ums Leben kam, verabschiedet

Donnerstag, 27. Februar 2020

Prof. Dr. Ali Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten, der das Trauergebet von Fatih Saraçoğlu verrichten liess, der bei dem rassistischen Angriff in Deutschland starb, teilte mit: "Wenn solche Ereignisse andauern, werden nicht nur Menschen, die sterben, oder ihre Verwandten, sondern jeder, unabhängig von seiner religiösen Überzeugung, Rasse, Nationalität, darunter leiden."

Almanya'daki ırkçı saldırıda ölen Saraçoğlu son yolculuğuna uğurlandı

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Prof. Dr. Ali Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten, liess das Trauergebet im Bezirk İskilip in Çorum, der Heimatstadt von Fatih Saraçoğlu, der bei dem rassistischen Terroranschlag in Hanau starb, verrichten.

Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten, der vor dem Trauergebet im Anschluss an das Mittagsgebet in der İskilip Ulu Moschee eine Rede hielt, wünschte Fatih Saraçoğlu Gnade.

Präsident Erbaş erklärte, Allah habe den Koran gesandt, damit die Menschen friedlich in der Welt leben und ihre gegenseitigen Rechte beachten und fügte hinzu, der Islam sei eine Religion des Friedens, des Geruhsam und der Erlösung.

Präsident Erbaş erinnerte daran, dass im Koran befohlen wird: "Wenn jemand eine Person ungerecht tötet, gilt es, als hätte er die ganze Menschheit getötet" und fügte hinzu:

"Wir versuchen, diese Prinzipien der ganzen Menschheit zu erklären. Bei diesem schmerzhaften Vorfall in Deutschland kamen 9 Menschen infolge der Pläne eines Mörders, eines Feindes des Islam, eines Terroristen oder einiger Mächte hinter ihm ums Leben. Möge Allah ihnen allen gnädig sein. Alle Länder sollten solche Pläne, die Pläne solcher Mörder verhindern. Ich rufe aus der Trauerfeier unseres Fatih-Bruders; wenn solche Ereignisse andauern, werden nicht nur diejenigen, die sterben, oder ihre Verwandten einen Schaden erleiden, jeder wird zu Schaden kommen. Jede Person, die in dieser Nachbarschaft lebt, jeder unabhängig von religiöser Überzeugung, Rasse oder Nationalität, wird einen Schaden erleiden. Es ist notwendig, sich dessen bewusst zu sein."

"Es müssen unbedingt Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit und Islamhass ergriffen werden"

Präsident Erbaş betonte, dass eine Maßnahme gegen die Religionsfeindlichkeit in der Welt ergriffen werden sollte, und teilte mit, "insbesondere in Deutschland, wo sich dieser Vorfall ereignet hat, müssen unbedingt gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamhass, Moscheenfeindlichkeit, Angriffe auf Moscheen,   Vorsichtsmaßnahmen diesbezüglich getroffen werden. Im vergangenen Jahr ereignete sich ein Vorfall in Neuseeland, dieses Jahr in Deutschland. Unmittelbar nach dem Vorfall in Neuseeland begannen die Angriffe auf Kirchen. Ich denke, dass hinter diesen Ereignissen dieselben Hände stehen, die versuchen, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Nach unserem Glauben sind Moscheen, Kirchen, Synagogen, Menschen, unabhängig vom Glauben und Rasse unschuldig und geschützt. Wir werden dies weiterhin zum Ausdruck bringen”.

Nach seiner Rede bat Präsident Erbaş um Halal für Fatih Saraçoğlu  und lies anschliessend das Trauergebet verrichten. Saraçoğlu's Beerdigung wurde neben dem Grab seiner Mutter Narin Saraçoğlu, die vor 10 Jahren starb, auf dem Hacıkarani-Friedhof im Bezirkszentrum beigesetzt.

Vor dem Trauergebet nahmen Saraçoğlu's Vater Ahmet Saraçoğlu und sein Bruder Hayrettin Saraçoğlu Beileidsbekundungen entgegen.

An der Beerdigung nahmen neben der Familie und den Verwandten von Saraçoğlu, Mustafa Çiftçi,  Gouverneur von Çorum, Yavuz Selim Kıran, stellvertretenden Minister für auswärtige Angelegenheiten, Abdullah Eren, Leiter der Gemeinschaft der Türken und Verwandten im Ausland, Prof. Dr. Ali Osman Öztürk, Rektor der Hitit-Universität, Muharrem Eligül, Landrat von Iskilip, Vertreter politischer Parteien und Nichtregierungsorganisationen sowie Bürger teil.