Der Ankara Botschafter der Ukraine Sybiha besuchte das Diyanet

 
Der Ankara Botschafter der Ukraine Andrii Sybiha besuchte den Vorsitzenden des Präsidiums für Religionsangelegenheiten Prof. Dr. Mehmet Görmez.
Diyanet Vorsitzender Görmez brachte seine Freude über diesen Besuch zum Ausdruck und äußerte, dass die Welt und dieses Gebiet zurzeit schwierige Zeiten durchlebe. Er sagte, dass es erfreulich sei, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und der Ukraine sehr gut voranschreiten. „Die Beziehungen zwischen den Völkern spielen sich nicht nur auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ab“ sagte Vorsitzender Görmez und fügte hinzu, dass die Beziehungen auf religiöser und kultureller Ebene genau so wichtig seien, wie die auf anderen Ebenen.
Vorsitzender Görmez äußerte den Wunsch, „Sowohl in diesem Gebiet, als auch auf der Welt soll nur Frieden herrschen und zwischen den Ländern und Völkern  soll nur Gutes wallten. „Bedauerlicher Weise muss ich betonen; unsere Welt hat sich immer weiter von einem Zustand des Friedens entfernt. Ganz gleich welcher Religion man angehört, die gesamte Menschheit, wir alle haben eine große Verantwortung. Es ist sehr traurig, dass Völker, die über Jahre hinweg die gleiche Geschichte, die gleiche Kultur geteilt haben, im Rahmen von Machtkämpfen aufeinanderstoßen.“
Vorsitzender Görmez betonte, dass menschliche und religiöse Dienste unbedingt fortgeführt werden müssen und Religionsbeauftragte und religiöse Einrichtungen alles in ihrer Macht stehende tun müssen, damit der Frieden erneut gewährleistet werden kann. 
Vorsitzender Görmez sprach weiterhin:
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten ist auf die Forderungen der Muslime eingegangen…“
Nach dem sich die Sowjet Union aufgelöst hat, haben die Muslime, die in diesem Gebiet leben, große Schwierigkeiten gehabt ihren Glauben und die Wertvorstellungen ihres Glaubens zu erlernen. Ihr eigenes Wissen und ihre eigene Erziehung reichten nicht aus, um erneut ein religiöses Leben aufzubauen. Deshalb haben sie Hilfe angefordert aus anderen muslimischen Ländern. Aber das Wissen dieser anderen Länder deckte sich nicht mit ihrer Geschichte und ihrer religiösen Struktur. Dies brachte verschiedene Probleme mit sich. Dann wendeten sie sich an das Präsidium für Religionsangelegenheiten. Somit ging das Diyanet auf die Bedürfnisse der Muslime in diesem Gebiet ein. Nicht nur in der Krim; sondern auch mit den Muslimen in Donetsk und Kharkiv wurden gute und richtige Beziehungen geknüpft.
„Wir glauben daran, dass der Austausch von Wissen und Erfahrung sowohl in diesem Gebiet, als auch auf der Welt dem Frieden dienlich sein wird…“
Wir glauben daran, dass der Austausch von Wissen und Erfahrung sowohl in diesem Gebiet, als auch auf der Welt dem Frieden dienlich sein wird. Deshalb ist es für das Diyanet wichtig, was die Ukraine als Freund und Nachbar zu diesem Thema zu sagen hat, und was für eine Wegbeschreibung sie darlegen wird. Außerdem weiß ich, dass die Muslime in der Ukraine ihren Glauben frei ausleben dürfen und ihre eigenen Glaubenswerte in aller Freiheit  und in einer Friedensatmosphäre an ihre Kinder weitergeben dürfen. Ich bin überzeugt, dass sich dies auch noch weiterentwickeln und durch die neuen Beziehungen gestärkt werden wird.  Ich möchte unterstreichen, dass in Bezug auf die Ausbildung von Religionsbediensteten du auch in Bezug auf die Religionsausbildung der Kinder alle Türen der Türkei offen sind. Wir gehen unseren Weg nicht nur mit den Muslimen der Länder, mit denen wir eine Beziehung aufbauen, sondern führen auch eine gute Beziehung mit den anderen religiösen Einrichtungen dieses Landes. Wir sind stark bemüht den Weltfrieden, den Frieden in diesem Gebiet und die richtigen Beziehung zwischen den unterschiedlichen Religionsangehörigen gemeinsam mit den nicht muslimischen Einrichtungen aufzubauen. Die gesamte Menschheit benötigt dies mehr als je zuvor.
Botschafter Andrii Sybiha erklärte, dass alle benötigten juristischen und praktischen Schritte in der Ukraine getätigt wurden, damit unterschiedliche Glaubensrichtungen ihren Glauben frei ausleben können. Sybiha betonte, dass er die Arbeit der türkischen Imame in der Krim äußert schätze und für sehr positiv erachte, „Wir möchten, dass die muslimischen religiösen Zentren in der Ukraine ihre Zusammenarbeit mit der Türkei weiterentwickeln. Ich bin der Auffassung, dass durch die Zusammenarbeit mit der türkischen Seite, diese beidseitige Bereicherung ein Gewinn sein wird, für beide Seiten.“