Diyanet Vorsitzender Görmez kam mit den Delegationsleitern zusammen, die beim Hadsch tätig sein werden…

Diyanet Vorsitzender Prof. Dr. Mehmet Görmez kam mit den Delegationsleitern zusammen, die während der Hadschorganisation 2017 tätig sein werden.
Diyanet Vorsitzender Görmez sprach auf der seitens des Generaldirektoriums für Hadsch- und Umra-Dienste für die Delegationsleiter organisierten Versammlung in Kizilcahamam. Er begann seine Worte mit einem Gebet, bei dem er Allah um Segen für die gestern in Bursa bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Schüler bat.
Vorsitzender Görmez betonte, dass man für den Hadsch Gottesdienst geistig, im Herzen, seelisch und vom Wissen her vorbereitet sein muss. Er sagte, dass die Last des Hadsch auf den Schultern der Delegationsleiter läge, „Wir müssen unseren Dienst zunächst bei uns selbst beginnen. Wir müssen uns geistig, im Herzen, seelisch und vom Wissen her auf das Hadsch vorbereiten. Danach müssen wir die Herzen der Hadsch-Kandidaten auf den Hadsch-Gottesdienst vorbereiten. Die größte Gefahr für uns besteht darin, dass unsere Aufgabe zur Gewohnheit wird. Wie bei allen Diensten ist dies auch beim Hadsch-Dienst der Fall.“
Vorsitzender Görmez erklärte, dass wenn die Fahrt zur Kaaba nicht eine Veränderung und Verwandlung mit sich bringe, sie das Risiko habe zu einer gewöhnlichen Reise zu werden, „Wenn das Erreichen unsere Kibla,  der Kaabatullah zu einer gewöhnlichen Reise geworden ist, wenn wir in Mekka eintreten wie in irgendeine gewöhnliche Stadt, wenn sie keine Veränderung und Verwandlung mit sich bringt, wenn die Ankunft in Medina eine Ankunft in eine gewöhnliche Stadt geworden ist, dann ist es ganz gleich mit welcher Aufgabe wir dort sind, wir können den dortigen Menschen und ihrem Gottesdienste nichts beitragen.“
Vorsitzender Görmez unterstrich, dass der Hadsch-Gottesdienst drei Veränderungen beinhalte, „Der Hadsch-Gottesdienst steht vor drei Veränderungen. Eine davon ist die Veränderung, die die Modernisierung mit sich bringt. Die Modernisierung der Orte, der Reisen, der Gebäude beeinflusst mittlerweile die Qualität des Gottesdienstes. Zweitens hat die vereinzelnde Eigenschaft die eigentlich vereinende Eigenschaft des Hadsch eingenommen. Der Hadsch-Gottesdienst ist dazu da die Gläubigen zu vereinen. Es ist ein Gottesdienst, der verlangt die Individualität, die Individualisierung aufzuheben. Die dritte Sache, die wir verloren haben ist die Weisheit und Bedeutung des Hadsch. Die Absicht des Hadsch. Wenn man die Weisheit, die Bedeutung, die Absicht des Hadsch verliert, dann wird sie zu einer gewöhnlichen Reise. Jeder Delegationsleiter ist gleichzeitig auch ein Wegweiser. Deshalb müssen wir uns selbst hinsichtlich der Weisheit und des Wissens auf das Hadsch vorbereiten. Das Hadsch ist ein Gottesdienst, den es zu studieren gilt.“
Das Seminar, bei dem Vorsitzender Görmez seine Rede bezüglich der Eigenschaften und des Wesens der Hadsch fortgeführt hat und an dem etwa 400 Delegationsleiter teilgenommen haben, wird zwei weitere Tage andauern.