Diyanet Vorsitzender Görmez traf sich in Igdir mit Religionsbeauftragten…

 
Diyanet Vorsitzender Prof. Dr. Mehmet Görmez traf sich während seines Besuches in Igdir dimit den Religionsbeauftragten der Region.
 
Diyanet Vorsitzender Görmez sprach am zweiten Tag seines Besuches im Konferenzsalon des Karaagac Campuses der Igdir Universität die Religionsbeauftragten an. Vorsitzender Görmez betonte die Genugtuung, die er durch diesen  Besuch empfing: „Ich bin glücklich heute an einem Freitag, im Vorfeld des Freitagsgebetes in Igdir mit euch zusammen sein zu dürfen. Euer Arbeitsplatz ist der Altar, die Stelle des Prophetenamtes. Allah beschäftigt euch auf der Kanzel. Eure Aufgabe ist es unser heiliges Buch unseren Kindern zu lehren. Das ist eine außerordentliche Gabe.“
 
Vorsitzender Görmez betonte weiter, die größte Gefahr, mit der die Religionsbeauftragen konfrontiert sind, wäre dass ihre Aufgabe mit der Zeit für sie gewöhnlich wird: „Als Diyanet sollten wir mit uns selber anfangen. Wir sollten uns selber und unsere Herzen zur Rechenschaft ziehen. Die größte Gefahr, mit der wir konfrontiert sind, ist, dass unsere Aufgabe sich mit der Zeit in eine Routinearbeit verwandelt. Das wir den Sinn und Zweck, den Geist unserer Aufgabe verlieren. Das die Kanzel und der Altar für uns gewöhnlich. Wir sollten zeitweise zusammenkommen und uns selber zur Rechenschaft ziehen. Wir sollten einander warnen. Unsere Aufgabe kann nur mit Wissen, Weisheit, Bildung, Fertigkeit ausgeführt werden. Nicht mit Unwissen. Wir sollten unser Wissen und unsere Weisheit erweitern.“
 
Vorsitzender Görmez betonte, daß die islamische Welt schwere Zeiten durchmacht und  daß alle Konfessionen Bildungsstätten für die Menschen sind, um die göttliche Bildungsstätte besser verstehen zu können: „Die islamische Welt macht sehr schwere Zeiten durch. Eure Dienste werden heute mehr benötigt, als je. Das Amt für Religionsangelegenheiten ist heute nicht nur ein Amt er Türkischen Republik, sondern ein Amt der ganzen Welt. Von Afrika bis Lateinamerika, von Europa bis Asien, die ganze Welt braucht eure Dienste. Das religiöse Gefüge des Islam wurde zerstört. Ihr lebt in der Türkei, wo religiöses Gefüge standhaft blieb. Ihr arbeitet für das Amt für Religionsangelegenheiten, deren Aufgabe es ist, dieses religiöse Gefüge weiterhin  aufrecht zu erhalten.
 
Genauso, wie wir vom Hauptweg des Islam in der Vergangenheit nicht abgewichen sind,  werden wir auch in der Zukunft unser religiöses Gefüge aufrecht erhalten und unseren Weg, ohne vom Hauptweg des Islam abzuweichen, fortsetzen.
 
Der Islam ist ein göttliches Bildungsinstitut. Um dieses göttliche Institut besser verstehen zu können, existieren menschliche Bildungsstätten. Alle Konfessionen sind menschlich Bildungsstätten, um die göttliche Bildungsstätte besser verstehen zu können.  Wir sind nicht befugt, menschliche Bildungsstätten, der göttlichen Bildungsstätte zu bevorzugen. Wir dürfen nicht Zank und Aufruhr stiften, indem wir die Angehörigkeit zu verschiedenen Glaubensrichtungen der Angehörigkeit zur Religion Allahs und zum Koran bevorzugen.“
 
An dr Versammlung nahmen der Direktor der Verwaltungsdienste des Amtes für Religionsangelegenheiten, Ismail Palakoglu, der Gouverneur von Igdir, Enver Ünlü, Mufti der Provinz Ankara Mehmet Sönmezoglu, Mufti der Provinz Igdir, Cüneyt Kulnaz sowie religionsbeauftragte von Igdir teil.
 
Das nächste Ziel des Vorsitzenden Görmez, nach seinem Treffen mit  den Religionsbeauftragten war die Zentral Moschee in Igdir, wo er eine Predigt an das Volk von Igdir halten sollte.