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2 dk okunma süresi Mittwoch, 9. März 2022

Die Botschaft des Präsidenten des Präsidiums für Religionsangelegenheiten Erbaş zum Weltfrauentag am 8. März

In unserer wertvollen Religion, dem Islam, hat jeder Mensch durch seine Schöpfung bestimmte Grundrechte und Freiheiten. Frauen und Männer sind bezüglich der Untertänigkeit und der Rechte gleichgestellt. Beide vervollständigen sind gegenseitig, indem sie unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Aus diesem Grund haben sich alle Propheten seit Adam gegen die Ansichten gestellt, die die Menschen marginalisieren, verunglimpfen, ihre Ehre und ihren Stolz schädigen. Der Islam, der für die einzelne Person, die Gesellschaft und für die gesamte Menschheit der größte Vertreter für eine gute Moral und Gerechtigkeit ist, hat den Frauen den Wert erbracht, den sie verdienen und hat ihnen gegenüber Diskriminierung und Unrecht verboten. Sie hat mit ihren gesegneten Botschaften jegliche Gedanken, Glauben, Tradition und Ethos der Gewalt gegenüber Frauen abgelehnt.

Unser Gesandter, gesegnet sei sein Name, hat in seiner Abschiedspredigt als eine Menschenrechtnachricht erklärt, dass die Rechte der Frauen beachtet werden sollen und das diesbezüglich das Maß, das Gott, der Allmächtige, bestimmt hat, eingehalten werden soll. Er hat gesagt, dass Frauen und Männer ihre Rechte respektieren und dass das ein Maß der Menschheit ist.

Heutzutage erleben Menschen leider eine nicht wiedergutmachbare Zerrüttung, es werden Menschen zu Unrecht ermordet; Städte, Zivilisationen, Kulturen und menschliche Werte werden mit Krieg zu nichts gemacht. Insbesondere Frauen und Kinder zahlen den höchsten Preis für den Strudel der Gewalt, der die gesamte Menschheit ohne jeglichen Unterschied bedroht, und für die Grausamkeit, die als Ergebnis der sinnlosen Leidenschaften der Menschen erfahren wird.

Darum liegt es in unserer gemeinsamen Verantwortung, in den Herzen für Barmherzigkeit zu arbeiten, Gerechtigkeit, Recht und Wahrheit auf Erden durchzusetzen und gegen alle Arten von Gestaltungen, Vorgehensweisen und Verständnissen zu kämpfen, die die Menschenwürde verletzen.

Ich wünsche mir, dass der Weltfrauentag für viele Frauen, die unter Kriegen, Gewalt, Armut und Entbehrung leiden, Hoffnung gibt. Ich hoffe, dass dieser Tag Anlass dazu wird, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welches das Gewissen in Bewegung bringt und dass die Probleme und Schwierigkeiten in diesem Bereich gelöst werden.

 

Prof. Dr. Ali ERBAŞ

Präsident des Präsidiums für Religionsangelegenheiten